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der Große Koog in dieser Reihenfolge nach 1362
etwa bis 1500 (wieder) eingedeicht.'(64*)
Die Namen dieser neuen Köge
können Anlehnungen an die Namen der früheren
Siedlungen und Kirchspiele sein oder z.B. aus der Eigenart,
der topographischen Lage oder dem Namen des Besitzers
oder Deichhauers abgeleitet sein.
Alter Koog
Vor 1634 umfaßte der Alte
Koog auch in etwa den Bereich des heutigen Westerkoogs.
Der nördliche Teil, also der heutige Alte Koog
zwischen Klostermitteldeich und Westerschütting,
wurde 1635/1637 wiedereingedeicht bzw. wiederhergestellt.
Der restliche Teil blieb zunächst unbedeicht.
Vielleicht handelte es sich bei
der Eindeichung des Vorgängers vermutlich im 14.
Jahrhundert schon um eine Wiedereindeichung eines vor
1362 vorhandenen Kooges und daher resultiert der Name.
Da in diesem Koog die Alte Kirche steht, die wohl auf
einem heidnischen Thingplatz errichtet wurde, handelt
es sich hier um das Kerngebiet des Siedlungsplatzes
Pellworm.
Bupheverkoog
Ein Koog, der nach dem 1634 untergegangenen
Kirchspiel Buphever, nördlich von Pellworm gelegen,
benannt wurde. Der Koog blieb nach der Sturmflut von
1634 unbedeicht und wurde erst 1938 neu eingedeicht.
Er besteht aus den bis dahin vorhandenen Vorländern
oder Halligen Langeland, Buphever und Norder Hallig.
Diese Vorländer wurden nach 1634 bis zur Wiedereindeichung
als Weideland genutzt.
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