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Urgroßvater des Chronisten Anton Heimreich hieß
Hans Heinrich Walter, wobei Walter wohl der Nachname
war. Wahrscheinlich aus Süddeutschland stammend,
hatte er sich im 16. Jahrhundert in Schleswig-Holstein
angesiedelt. Bei seinen Kindern wurde nun die hier übliche
patronymische Namensgebung, aus dem Vornamen des Vaters
den Nachnamen des Sohnes zu bilden, angewendet, wobei
der ursprüngliche Nachname Walter verloren ging.
Einer seiner Söhne, der Großvater Anton Heimreichs,
hieß also Heinrich Hansen, lateinisiert Henricus
Johannis. Dessen Sohn, der Vater des Chronisten, folgerichtig
eigentlich mit dem Namen Johannes Heinrichsen oder Hinrichsen,
änderte dann seinen Nachnamen in das damals Hochdeutsche
Heimreich.(80*)
Dieser Johannes Heimreich (Heinrich,
Heinrichen, Hinrichsen), 1586 in Flensburg geboren,
seit 1611 Prediger in Trendermarsch auf Nordstrand,
seit 1637 Kirchenkommissarius, seit 1638 Inspektor der
nordstrandischen Kirchen und seit 1639 Hauptprediger
an der Alten Kirche auf Pellworm, gestorben 1664, soll,
wie beschrieben, Namensgeber des Kooges sein.
Wann der Koog seinen neuen Namen
bekam – Anton Heimreich verwendet diese Bezeichnung
in seiner Chronik nicht – und wann Johann Heinrichsen
seinen Namen in Johann Heimreich änderte, konnte
nicht ermittelt werden. Es könnte sich also bei
beiden Namensvarianten des Kooges um die gleiche Person
handeln.
Im Vorwort seiner von ihm herausgegebenen
Fassung der „Nordfresischen Chronik” schreibt
Nikolaus Falck 1818, daß auf Pellworm der „Johanna
Heimreichs Kog” an die Familie Heimreich erinnere,
man jedoch nicht erkenne, welche Verbindung zu der Familie
bestanden habe.(81*) Ob
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