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hier ein Hör- oder Schreibfehler vorliegt oder
ob Falck eine entsprechende Quelle zur Verfügung
stand, ist nicht bekannt.
Kleiner Koog
Er ist wohl der kleinste Koog der
alten Pellwormharde und wurde 1635/1637 wiedereingedeicht
bzw. wieder-hergestellt.
Anton Heimreich nennt den Koog
auch „Luthenkog".(82*) August Luthen war
ein Bedienter des Herzogs und sei nach einer Akte aus
dem Jahr 1636 Hauptinteressent bei der Bedeichung des
Kooges gewesen.(83*)
Kleiner Norderkoog
Als kleinerer Teil des früheren
Norder Neuer Koogs (Norder Nienkoog) wurde er 1657 wiedereingedeicht.
Es war die erste (Wieder-) Bedeichung nach 1634 im Norden
des Großen Koogs. Er hieß zunächst
Norder Neuer Koog und wurde später (evtl. zur Unterscheidung
zum Großen Norderkoog) umbenannt.(84*)
Mittelster Koog
1635/1637 wurde dieser Koog wiedereingedeicht
bzw. wiederhergestellt und früher Middest Koog
genannt. Evtl. der erste, nach 1362 (wieder) eingedeichte
Koog, also der Urkoog Pellworms.(85*) Östlich des
Alten Kirchenwegs von der Alten Kirche kommend vor der
S-Kurve wurde hier 1977 bei Ausgrabungen eine Flachsiedlung
aus dem 9./10. Jahrhundert gefunden. Deichbau läßt
sich erst im 11./12. Jahrhundert nachweisen.(86*)
Diese These mag stimmen,
da der Koog in der Mitte der ersten Köge lag, die
nach 1362 errichtet wurden.
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