| Ütermarkerkoog
Hier hatte man seit etwa der Mitte
des 16. Jahrhunderts versucht, eine (Wieder-) Eindeichung
von Ilgrof (nordöstlich Pellworms) nach Pellworm
hin vorzunehmen, was aber nicht durchgeführt wurde.
Ein Teil wurde dann 1624 als Hensebeck Koog eingedeicht.
Anton Heimreich dazu:
„Es hat auch 1. F. Gn. Cammerdiener
Gebhart Hensebeck Perlesticker A. 1624 auff der Norderseiten
des Tammensiehls beosten Pilworm einen kog auff der
daselbst gelegenen und von 1. F. Gn. ihm verehrten Hallig
... zwar glücklich beteichet, aber hernach kein
glück damit gehabt. " (91*)
Der zerstörte Koog wurde 1672
von Peter Utermark, Gerichtsverwalter und Landschreiber
in Lundenberg (und auf Pellworm), wiedereingedeicht.
Er hatte die Überreste des früheren Kooges,
die Hensebeck Hallig, von den Erben des Gehhard von
Hensebeck erworben. (92*)
In der Literatur findet sich auch
die Bezeichnung Untermarschenkoog, was, wenn es diesen
Namen gab, eine ältere Bezeichnung sein muß,
denn der Boden des Koogs liegt im Vergleich zu anderen
relativ hoch.
Westerkoog
Der südliche Teil des ehemaligen,
vor 1634, Alten Koogs wurde 1663 als Alter Neuer Koog
wiedereingedeicht und später umbenannt. Der Name
erklärt sich aus der Himmelsrichtung.
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