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eine Vielzahl von friesischen Ausdrücken im Pellwormer
Platt erhalten. Dieser Sprachenwechsel und diese Sprachenvielfalt
haben im Laufe der Zeit den Gebrauch der Ortsnamen in
Schrift und Wort beeinflußt und sind bei der Interpretation
zu berücksichtigen.
Über die Deutung eines Namens
aus seiner sprachlichen Entwicklung heraus, sind Topographien
oder Geschichtsdaten wichtige Hilfsmittel. Soweit sich
dies ergab, sind eigene Interpretationen mit aufgeführt,
die in der bearbeiteten Literatur nicht zu finden sind.
Nach den Namensdeutungen über
Pellworm werden zunächst einige Grundbegriffe,
auf die man immer wie-der stößt, untersucht.
Dann folgen die Köge und Mittel-deiche. Die Seedeichabschnitte
haben keine Namen, außer der Norderhaffdeich,
womit aber eine Straße bezeichnet wird. Nach den
Straßen und Wegen, den Hörns, Vorländern
und Tiefs werden weitere markante Punkte auf der Insel
aufgegriffen. Da die Halligen zum Amtsbezirk Pellworm
gehören, werden sie in die Untersuchung mit einbezogen.
Die Auflistung in den einzelnen Abschnitten erfolgt
jeweils in alphabetischer Reihenfolge und kann so wie
ein Lexikon genutzt werden.
Ich bedanke mich bei Franz Petersen
für die kritische Durchsicht des Manuskripts und
für seine Hinweise auf besondere Pellwormer plattdeutsche
Ausdrücke. Ebenso danke ich Marcus Petersen für
die kritische Durchsicht des Manuskripts und für
zahlreiche Hinweise zu wasserbaulichen Anlagen und topographischen
Besonderheiten.
Hans-Jürgen Borchard
Pellworm, Dezember 2002
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