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hat gehöret) ist gegraben, und der, so von ihm
genanter Tammensiehl geleget worden." (127*)
Da dem Tamme Mamsen durch diese
Maßnahme ein Fischteich verdorben sei, habe er
als Ausgleich eine Geldzahlung erhalten und das Recht
für sich und seine Erben, den Aalfang inner- und
außerhalb des Siels zu betreiben.(128*) Das Siel
hat seinen Namen von diesem Tamme.
Tilli, Westertilli, Ostertilli
Damit bezeichnet man den Mitteldeich
zwischen Großem Koog und Süderkoog mit Resten
einer Reihenbebauung auf dem Deich, die eine der wenigen
frühen Häuseransammlungen auf der Insel darstellen.
Etwa wohl an dieser Stelle verliefe
der älteste Weg Pellworms. Der Name leite sich
ab von Teildamm, also Knüppeldamm.(129*) Ein Telldamm
ist aber auch ein mit Tellmuscheln (dreieckige Muscheln)
belegter Damm.
Abgeleitet wird die Bezeichnung
auch von fries. telie = Teldamm, das sei ein aus getellden,
also lose hingelegten, Brettern über einen Wasserlauf
gelegter Damm (oder Brücke).(130*) Eine weitere
Interpretation besagt, westfries. bedeute Tilly eine
kleine, hohe Brücke von til, tillen = emporheben,
und in Nordfriesland kenne man die Bezeichnung „telldoom”
für eine Notbrücke oder transportable Brücke.,
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Der Wasserlauf wäre
dann das Tillitief, das früher bis hier heranreichte.
Es soll am Tilli auch ein Hafen gewesen sein. Die Kurven
im Deichverlauf könnten durch die Notwendigkeit
entstanden sein, einem Wasserlauf zu folgen, oder ihn
zu überqueren, wie bei den Krümmungen des
Süderkoogs-, Wester- und Ütermarkerwegs. Auch
die Umdeichung eines kleinen Sielhafens ist denkbar.
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